Den Abschluss der Sommerferien verbrachten wir in Bad Pyrmont zum jährlichen Kurt Pape-Open des Hamelner SV.
Gregory, Felix, Hans-Joachim, David, Ben und Tom vertraten unseren Verein.
Gregory hatte mit einem halben Punkten aus den ersten beiden Partien eigentlich einen guten Start gegen deutlich stärkere Gegner. Angesichts der Partieverläufe hätte er aber schon 1,5 Punkte haben können. Runde 3 ergab den etwarteten Pflichtsieg. In Runde 4 nahm sein nominell stärkerer Gegner ein Damengambit an und zeigte mit 5 fragwürdigen Zügen in der Eröffnung, warum ein Schwarzspieler ohne ausreichende Theoriekenntnisse dieses Gambit besser ablehnen sollte und verlor entsprechend. So hatte Gregory mit 2,5 Punkten aus den ersten 4 Partien eine gute Basis für die letzten 3 Spiele. Leider verschätze er sich bei der Abwicklung ins Endspiel, das er dann verlor. Runde 6 brachte erneut ein angenommenes Damengambit auf das Brett, das wie in Runde 4 von Schwarz fragwürdig behandelt wurde. So kam Gregory deutlich in Vorteil, konnte diesen im euigentlich gewonnenen Turmendspiel aber nicht verwerten und mussste sich mit einem Remis zufriedengeben. Vor dem letzten Spiel Hatte Gregory noch Chancen auf einen Ratingpreis, doch diese Chancen schwanden angesichts der Partieverläufe der direkten Konkurenten so dass er in ein Kurzremis einwilligte. Mit 3,5 Punkten aus den 7 Partien ist kam Gregory als bester Meppener ins Ziel. Angesichts seiner Gegner ist dies ein hervorragenes Ergebnis, das mit besserer Chancenverwertung noch deutlich besser hätte ausfallen können.
Felix begann mit einem tollen Remis, in dem er eine eigenltich verlorene Stellung erfolgreich verteidigte. In Runden 2 und 3 musste er erneut gegen deutlich stärkere Spieler antreten und verlor sang- und klanglos. Runde 4 brachte ein unspektakuläres Remis, Runde 5 den erwarteten Pflichtsieg. In Runde 5 musste Felix erneut gegen einen nominell überlegenen Gegner antreten. Dieser machte in der Italienischen Partie nur einen Fehler, den Felix ausnutzte und dann ungefährdet gewann. Mit 3 Punkten aus 6 Spielen führte Felix seine Ratinggruppe an und musste für den Gruppensieg „nur“ das letzte Spiel gewinnen. Leider kam es anders: Bereits im 6.Zug stellt er einen Bauern ein und verlor folgerichtig.
Hans-Joachim musste in allen 7 Spielen gegen nominell stärkere Gegner antreten. Im ersten Spiel unterschätze er nicht nur den Königsangriff des Gegners, sonern half diesem noch indem er seine eigene Königsstellung schwächte. In Runde 2 verpatzte er seinen schön herausgespielten Vorteil und kam nur zum Remis. Runde 3 ergab einen Bauernverlust zu Beginn des Mittelspiels, den der Gegner eiskalt zum Sieg führte. In Runde 4 gewann Hans-Joachim in der Eröffnung eine Figur und hatte nur 1,5 Punkte aus 4 Partien. Runde 5 brachte den traditionellen Damenverlust, den Hans-Joachim in seinen Turnieren zuverlässig auf das Brett bringt. In Runde 6 liess er seine eine Chance aus Vorteil zu erlangen. So ergb sich ein unspektakuläres Remis. Runde 7 hätte nach einem schweren Fehler im 10. Zug verloren gehen müssen. Doch bekanntlich gewinnt der Spieler, der den vorletzten Gehler macht. Mit 3 Punkten zog Hans-Joacheim im Endstand noch an Felix vorbei.
David zeigte einige taktische Schwächen. So startete er mit zwei erwarteten Niederlagen und einem Pflichtsieg. Doch auch Runden 4 und 5 gingen wegen taktischer Probleme verloren. Runden 6 und 7 gewann David. Auch hier gaben jeweils taktische Fehler der Gegner entscheidend. Mit 3 Punkten beendete David das Turnier zwischen Hans-Joachim und Felix.
Ben verlor seine rstes Spiel sang- und klanglos. Im zweiten übersah er ein winziges taktisches Detail, das direkt von ausgleich zur Niederlage führte. Das dritte Spiel hätte Ben anch einem Qualitätsgewinn siegreich beenden müssen. Leider fehlte ihm die Idee wie er die objektiv gewonnene Stellung zum Gewinn hätte führen können under gab sich mit einem Remis zufrieden. Runde 4 ergab einen einfachen Pflichtsieg, Runde 5 eine deklassierende Niederlage. In Runde 6 verpatzte Ben’s Gegner die Eröffnung katastrophal, was Ben zum Sieg ausnutzte. Das letzte Spiel hätte im Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern eigentlich Remis enden müssen. Doch hier vergab Ben seine Chance. So bleiben 2,5 Punkte und 2 vergebene Chancen auf mehr.
Tom spielte sein erstes vollständiges Turnier und musste lernen, dass Turnierspielen ohne Erfahrung ein hartes Unterfangen ist. In den meisten Partien geriet er früh in Nachteil und verlor fünf davon. Ein ungefährdetes Remis in Runde 5 und spielfrei in Runde 6 brachten 1,5 Punkte.
Insgesamt war es ein Turnier der vergebenen Chancen.




Das traditionelle Gruppenfoto darf auch nicht fehlen:



